Peter Zimmermann

  • china, 2017 canyon, 2017
  • peas, 2017 mexico, 2016
  • v.i.z., 2013 pile, 2015
  • coral, 2008
  • immix, 2008 species 2, 2008
  • smoke, 2008 umbrella, 2012
  • heel, 2014 prism, 2014
  • strato, 2014 vibe, 2014
  • crossing, 2015 rocks, 2015
  • ecco, 2016 layer, 2016
  • panel, 2016 scan, 2016
  • cascade 2, 2014 nine, 2014
  • Epoxyd on canvas
180 x 130 cm
  • Epoxyd on canvas
120 x 100 cm
  • Epoxyd on canvas
180 x 130 cm
  • Epoxyd on canvas
80 x 60 cm
  • Epoxyd on canvas
150 x 110 cm
  • Epoxyd on canvas
180 x 130 cm
  • Epoxy resin on canvas
100 x 80 cm
  • Epoxy resin on canvas
85 x 68 cm
  • Epoxy resin on canvas
60 x 45 cm
  • Epoxy resin on canvas
250 x 160 cm
  • Epoxy resin on canvas
200 x 200 cm
  • Epoxy resin on canvas
150 x 110 cm
  • Epoxy resin on canvas
250 x 160 cm
  • Epoxy resin on canvas
200 x 300 cm
  • Airbrush/Epoxy resin on canvas
200 x 300 cm
  • Epoxy resin on canvas
150 x 110 cm
  • Epoxy resin on canvas
200 x 300 cm
  • Epoxy resin on canvas
180 x 130 cm
  • Epoxy resin on canvas
150 x 110 cm
  • Epoxy resin on canvas
150 x 120 cm
  • Epoxy resin on canvas
250 x 160 cm
  • Epoxy resin on canvas
90 x 70 cm
  • Epoxy resin on canvas
80 x 60 cm
Biography

Der 1956 in Freiburg im Breisgau geborene Künstler Peter Zimmermann studierte 1978-83 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zimmermann arbeitet als Maler, Bildhauer und Objektkünstler. Von 2002 bis 2007 war er Professor an der Kunsthochschule für Medien Köln.   Zimmermanns Œuvre ist äußerst vielfältig: neben den um 1990 entstandenen „Book Cover Paintings“ – überwiegend in Epoxidharz  auf Leinwand ausgeführten Buchtiteln von Atlanten, Kunstbüchern, Reiseführern und Wörterbüchern – sowie Kartonage-Objekten, in denen er das Verhältnis von Text und Bild hinterfragt, ist er vor allem für seine großformatigen, abstrakten Motive bekannt.   Die farbenprächtigen Epoxidharz-Bilder entstehen aus Reproduktionen von realen Dingen – Fotos, Filmstills oder Diagrammen. Diese werden digital so stark vergrößert und verfremdet, so dass die ursprüngliche konkrete Abbildung hinter Farbstrukturen zurücktritt und nahezu unsichtbar wird. Die entstandenen Motive werden anschließend mit Epoxidharz in zahlreichen transparenten Schichten auf eine Leinwand oder eine andere Oberfläche aufgetragen, wodurch die für Zimmermann charakteristische, glatt-glänzende Oberfläche entsteht. Peter Zimmermanns Arbeiten stehen einzeln für sich selbst – aber auch oft in korrespondierendem Dialog mit Architektur. Das beschriebene Prinzip findet gleichfalls für dreidimensionale Objekte Anwendung.   Dem Künstler geht es um das Festhalten der visuellen Flüchtigkeit moderner Medientechnologie und ihre Übersetzung in ein traditionelles Medium – die Malerei. Der ironische Blick, der sich durch die Brechung des neuen Mediums in der Malerei ergibt, erlaubt eine distanzierte Betrachtung der neuen Technologien. Zimmermann reflektiert den Bezug zwischen Realität, Abbild und Kunst. Ab wann wird das Abbild zum eigenständigen Kunstwerk? Der Künstler äußert sich hierzu folgendermaßen:   „Auf den ersten Blick könnte man sie (die Arbeiten) für informelle Malerei halten. Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch viele Anzeichen dafür, dass es sich um eine technisch modifizierte Abbildung, einen verschwommenen Ausschnitt oder eine starke Vergrößerung handelt. Genau dieser Punkt interessiert mich. Die Bilder sollen die Balance zwischen abstrakter Malerei und dem Verweis auf ihre Herkunft, nämlich den Bildschirm, halten.“

Gallery Exhibitions

Playlist, Sep. 4 - Nov. 19, 2016, Samuelis Baumgarte Galerie, Bielefeld

Museum Exhibitions

Re: Einladungskarte, Jan. 26  - April 15, 2017, Kunststiftung Baden-Württemberg, Stuttgart

Pool, Nov. 27, 2016 - March 11, 2017, Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf

Peter Zimmermann: Schule von Freiburg, March 19, 2016 - June 19, 2016, Städtische Museen Freiburg

2009 Museum Moderner Kunst Kärnten, Klagenfurt

2008 Currents, Peter Zimmermann, Columbus Museum of Art, Columbus

2007 Wheel, Kunsthalle Nürnberg, Nürnberg

2005 Nach Rokytník, Die Sammlung der EVN. MUMOK, Stiftung Ludwig Wien, Wien

2004 Before After, DCCA, Delaware Center For The Contemporary Arts, Wilmington

2003 X-pollination (hænging og høring) (mit Claus Carstensen) Esbjerg Kunstmuseum, Esbjerg

2002 Zipp, Kasseler Kunstverein, Kassel  

1998 Eigentlich könnte alles auch anders sein, Kölnischer Kunstverein, Köln