Marguerite Hersberger

Lichtinstallation

26. April 2007 – 06. Juni 2007

Information

Marguerite Hersberger wurde in Basel, Schweiz geboren. Von 1964-1966 besuchte sie die Schule für Gestaltung in Basel. Nach ihren Studien verbrachte sie einige Jahre in Paris. Sie arbeitet im Bildhaueratelier von François Stahly, Recherche de Groupe. Sie beginnt dort mit ihrer Werkgruppe "Boites Magiques". 1970 siedelt sie nach Zürich über hat 1971 ihre erste Einzelausstellung in Amsterdam. Sie beginnt mit ihren Werken "Organisation Spatiale" (1972) und Polissagen" (1973). In den kommenden Jahren erhält sie zahlreiche Preise: Stipendien der Stadt Zürich und 1978 den Conrad Ferdinand Meyer-Preis. 1979 hat sie ihr erstes Projekt im öffentlichen Raum. Es folgen zahlreiche Mitgliedschaften in Kunstgemeinschaften. Darunter 1981-89 die Mitgliedschaft der Sammlings-Kommission der Zürcher Kunstgesellschaft, Kunsthaus Zürich. 1989-2002 die Mitgliedschaft des Vorstandes der Zürcher Kunstgesellschaft, Kunsthaus Zürich. Die Arbeiten von Marguerite Hersberger sind in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen und in einem breiten Rahmen, durch ihre zahlreichen Projekte im Zusammenhang mit Kunst am Bau, vertreten. "Die Größte Transparenz ist das Licht." (Marguerite Hersberger)Ohne Zweifel ist in Marguerite Hersbergers Schaffen und in ihren Werken "Licht" das wichtigste Werkzeug und von weitreichender Bedeutung. Licht weckt Assoziationen, erzeugt Stimmungen, verändert Materialbeschaffenheiten, ruft neue Raumeindrücke hervor, schafft die verschiedensten Qualitäten. Licht ist zu einem Erkennungsmaterial ihrer architekturbezogenen Projekte und Objektmalereien geworden. Ihre Werke zeichnen sich durch eine schlichte Formensprache und klare Inszenierung aus. Die Künstlerin verwendet mit Vorliebe geometrische Formen in vielfältigen Farbkontrasten. Ihre Exponate, die sie mittels Acryl und Pigmenten ausführt, sind wie das Licht Basis ihrer Werkreihen.

Marguerite Hersberger ist neben ihren Lichtskulpturen auch für ihre "Raumbezogene Kunst" (M. Hersberger) bekannt. Ihre Eingriffe sind nicht als Zusatzapplikationen zu verstehen, sondern als wirklicher Dialog zwischen Architektur und Kunst. Ob es sich um Innen - oder Außenräume handelt mit deren verschiedenen Funktionen - wie zum Beispiel die Allianz in Leipzig, die Bank AG Dresden oder das Investmentgebäude der AXA Colonia Versicherungen in Frankfurt, das International Airport Center, Lumion, Genf oder die Wandgestaltung der ZFV-Unternehmungen in Zürich - stets tritt ihre "Raumbezogene Kunst" in eine Partnerschaft mit der Architektur.

Zur Künstlerin: Marguerite Hersberger