Frank Stella

11. November 2006 – 31. Januar 2007

Information

Frank Stella, geb. 1936, gehört neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bedeutendsten und kreativsten Vertretern der internationalen Kunstszene. Sein künstlerisches Spektrum reicht von Gemälden, Skulpturen, Drucken bis hin zur Architektur. Der Künstler, der immer in Serien arbeitet, hat insgesamt über dreißig große Werkgruppen von Kunstwerken fertiggestellt. 1959, im Alter von 23 Jahren stellte Stella seine Werke im Museum of Modern Art aus, 1970 hatte er dort eine große Einzelausstellung, 1987 folgte eine weitere. Seit mehr als 30 Jahren werden seine Arbeiten weltweit exponiert. Heute zählt Stella zu den wichtigsten amerikanischen Künstlern unserer Zeit. Die Samuelis Baumgarte Galerie hat den Künstler bereits in den 1990er Jahren in Einzelausstellungen vorgestellt. Für Axel Springer Hamburg realisierte Frank Stella 1997 in Zusammenarbeit mit Samuelis Baumgarte eine große Eingangshallengestaltung. 
Stella ist nie bei einem Stil oder künstlerischen Markenzeichen geblieben. Angetrieben von Neugierde und künstlerischem Forscherdrang, hat er immer wieder versucht, die Grenzen seines Werkes zu erweitern. Dabei geht es stets um die Variation und Modifikationen verschiedener ästhetischer Positionen, bis schließlich alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Immer bis an die äußerste Grenze zu gehen, ist Stellas Prinzip. Die zunächst von strengem Formalismus geprägte Dynamik, die den Künstler charakterisiert, findet einen immer direkteren Ausdruck in seinem Werk.
Nach dem strengen Formalismus der frühen Bilder entstehen immer buntere Werke, immer komplexere Formen und eine immer größer werdende Plastizität - bis hin zu explosiven Reliefs. Die "Grenze" des dreidimensionalen Reliefs überwindet Stella schließlich in den 1990er Jahren mit seinen freistehenden riesigen Metallskulpturen.

Zum Künstler: Frank Stella